Die Funktionärinnen

Der Funktionärinnen-Beirat

Dem Gedanken der Regionalität entsprechend, setzt sich der Beirat aus Funktionärinnen aus allen Bundesländern zusammen. Ziel ist es, den Frauen-Anteil in Raiffeisen-Gremien zu verstärken, dafür Strategien zu entwickeln und diese umzusetzen.

Berichte und Veranstaltungsinfos des Funktionärinnen-Beirates finden Sie hier: Weiterlesen

 

  • ANITA STRASSMAYR, Vorsitzende

    Landwirtin
    Aufsichtsratsvorsitzende-Stv. der Raiffeisenbank Bad Wimsbach-Neydharting

  • MONIKA LUTZ, stv. Vorsitzende

    Unternehmerin,
    AR-Mitglied
    in der RB Bludenz-Montafon eGen

  • THERESIA MEIER

    Landwirtin
    Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien

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    Anita Straßmayr, Vorsitzende des Funktionärinnen-Beirats zu Ihrer Motivation:

    Der genossenschaftliche Gedanke von Raiffeisen imponiert mir sehr. Die Mitinhaber der Bank nach innen und außen zu vertreten, ist mir ein großes Anliegen.

    Mich fasziniert bei Raiffeisen die Nähe zum Kunden und die gelebte Realität – Raiffeisen ist fast überall vertreten.

    Mit einer guten Zeitplanung und einer Familie, die hinter einem steht, lassen sich Beruf und die Funktion bei Raiffeisen sehr gut vereinbaren. Als Landwirtin habe ich auch mit anderen Genossenschaften zu tun – dadurch kann man sehr viel einbringen, aber auch mitnehmen.

    Ich gehe ganz offen an meine Aufgabe heran und bin mir sicher, dass wir gehört werden und unsere Meinung gefragt ist.

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    Monika Lutz, stv. Vorsitzende des Funktionärinnen-Beirats:

    In der Übernahme der Funktion als Aufsichtsrätin im Jahr 2008 habe ich nicht nur eine schöne Aufgabe gesehen, sondern auch die reizvolle Chance, in der männlich dominierten Führungsetage der Bank meine Ideen und Erfahrungen einzubringen.

    Die genossenschaftliche Struktur mit ihrer örtlichen Präsenz in der Region, der Überschaubarkeit und der persönlichen Bindung zum Kunden sind für mich ein spannendes Modell.

    Ich bin selber Unternehmensberaterin mit dem Beratungsschwerpunkt ,Vereinbarkeit von Beruf und Familie’. Für mich sind durch meine Selbständigkeit Beruf und Funktion zeitlich perfekt vereinbar.

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    Theresia Meier über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Als Bäuerin und Interessenvertreterin ist es mir sehr wichtig, für die Genossenschaften einzutreten, an ihrer Weiterentwicklung mitzuarbeiten und die Bedeutung von Genossenschaft für die Mitglieder spürbar zu machen.

    Mich faszinieren an Raiffeisen die Beständigkeit und die Wertigkeit, die auch von außen und sogar von Kritikern als typische Raiffeisen-Merkmale wahrgenommen werden, gerade in unsicherer Zeit, wie wir sie jetzt haben.

    Eine Funktion zu übernehmen, bedeutet natürlich Zeit aufzubringen. Nur wenn man es gern macht, findet man auch die Zeit dazu. Bei uns auf dem Hof, wo auch schon die Nachfolger am Werk sind, ist alles durch ein gutes Miteinander möglich.

  • BRIGITTE SOMMERBAUER

    Gastronomin
    Obmann-Stv. der RRB Mödling, AR-Mitglied der RLB NÖ-Wien

  • MICHAELA STOCK

    Univ. Prof. Karl-Franzens-Universität Graz
    Obfrau der RB Graz-St. Peter,
    Vorstandsmitglied des RV Stmk

  • DORIS GRANTNER-PLANITZER

    Unternehmerin
    Obfrau-Stv. der
    RB Knittelfeld

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    Brigitte Sommerbauer über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Das lag an der Wertevermittlung in unserer Familie. Mein Vater war 33 Jahre lang Obmann der Raiffeisenbank Perchtoldsdorf, und als ich gefragt wurde, ob ich ihm in den Vorstand folgen will, habe ich gern zugesagt.

    Die Raiffeisen-Idee und die genossenschaftliche Struktur faszinieren mich bis heute, über alle Höhen und Tiefen hinweg, die ich in der Wirtschaft erlebt habe. Motivierend ist vor allem, dass die Basis mitredet und mitgestaltet.

    Ich bin als Betriebsleiterin und Mutter von vier Kindern in diese Funktionen hineingewachsen. Das hat mich auch persönlich weitergebracht – da schaut man nicht auf die Uhr. Wenn man wirklich etwas bewegen will, kann man das bei Raiffeisen.

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    Michaela Stock über ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Ich bin mit Raiffeisen ‚aufgewachsen‘ und war mit unserer Raiffeisenbank immer schon verbunden. Als Wissenschafterin ist die Verbindung zur Praxis sehr wertvoll und mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei uns in der Raiffeisenbank ist das sehr gut möglich. Es macht mir Freude, mich für unsere Raiffeisenbank zu engagieren und ich kann auch meine Kompetenzen sehr gut einbringen. An der Universität engagiere ich mich für die Förderung sowie Unterstützung von Frauen und so ist mir das bei Raiffeisen auch ein Anliegen.

    Als Stadtbank liegt uns die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden ganz besonders am Herzen. Wir stellen die Menschen in den Vordergrund und die persönliche Beratung und Bindung ist uns besonders wichtig. Das passt sehr gut zu meinen eigenen Werten und Vorstellungen ebenso wie die gelebte Solidarität und Subsidiarität Raiffeisens.

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    Doris Grantner-Planitzer über Ihre Verbindung mit Raiffeisen:

    Vor rund 15 Jahren ist die Geschäftsleiterin der Raiffeisenbank Margarethen durch mein Unternehmen auf mich aufmerksam geworden und hat mir eine Funktion in der Genossenschaft angeboten. Weil ich dachte, dass ich meine langjährige Erfahrung und Kompetenz gut einbringen könnte, habe ich zugesagt. Bis heute bereitet mir die gute Zusammenarbeit viel Freude.

    Die Werte von Raiffeisen stimmen mit meinen persönlichen voll und ganz überein. Die hohe Mitarbeiter- und Kundenorientierung, die regionale Verantwortung und die Raiffeisen-Familie begeistern mich.

    Da ich selbstständig bin, lässt sich beides sehr gut vereinbaren. Ich bin beruflich vor allem in meiner Region unterwegs, da ist es auch leichter, Termine als Funktionärin wahrzunehmen.

    Ich will nicht, dass der Beirat rein der Frauenquote wegen ins Leben gerufen wurde. Mir ist wichtig, dass man den Beirat bei Raiffeisen als Chance sieht, um Kompetenzen und Know-how zu steigern. Unterschiedliche Denkweisen bringen einfach unterschiedliche Sichtweisen!

  • ANNELIESE HOLLY-SCHIEMER

    Selbstständig, Angestellte
    Vorstandsvorsitzende der
    RB Attersee-Süd

  • MARTINA LEITNER

    Geschäftsleiterin
    RB Vorderes Zillertal
    AR-Mitglied in der RLB Tirol

  • SABINE HECHENBERGER

    Kaufm. Angestellte
    AR-Mitglied der
    RB Kitzbühel

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    Anneliese Holy über Ihren Zugang und Motive bei Raiffeisen:

    Ich bin von meinem Vorgänger angesprochen worden. Damals wurden junge, neue Funktionäre gesucht, und nachdem ich zuvor bei der Raiffeisenbank angestellt war, hatte ich ein gewisses Vorwissen. So habe ich mich ,anwerben’ lassen. Ich war von Anfang an begeistert und bin es bis heute.

    Raiffeisen ist für mich nicht nur eine Bank, regional und nachhaltig wirksam, sondern die Bank gehört zum Ortsleben dazu wie das Wirtshaus und die Kirche. Die Bank ist also nicht nur ein Geldinstitut, sondern sie fördert auch das Zusammenleben. Es ist ein Nehmen und ein Geben – das ist für mich Raiffeisen.

    Das funktioniert nur, wenn die Familie auch mitspielt. Mein Mann ist immer hinter mir gestanden und hat mich unterstützt.

    Ich erwarte mir, dass wir durch unsere Arbeit mehr Bewusstsein bei den Frauen schaffen können, um auch Funktionärin zu werden – also als gutes Beispiel vorangehen!

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    Martina Leitner über ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Ich habe eine lange Verbundenheit zu Raiffeisen. Mit der Komplexität der Aufgaben als Geschäftsleiterin ist es wichtig, dass man den Blick auch auf den Sektor richtet. Zudem weiß ich, dass es schwierig ist, Frauen für Gremien zu gewinnen. Dabei ist es wichtig, dass wir neue Sichtweisen einbringen.

    Raiffeisen ist im ländlichen Raum sehr wichtig und trotz der über 100jährigen Tradition immer noch modern: Wir verkaufen Produkte, die wir können, an Menschen, die wir kennen. Und wir sind in einer Region, die wir mögen.

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    Sabine Hechenberger über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Unser Vorstandsobmann hat mich gefragt, weil ich auch in der Gemeinde stark involviert bin – als Ortsbäuerin und Gebietsbäuerin. Der Einblick in die Raiffeisenbank hat mich natürlich sehr interessiert. Im Leben darf man einfach nie aufhören zu lernen.

    Die gute Idee und die netten Leute sind der Grund, warum ich gerne mitmache. Ich bin gern in guter Gesellschaft.

  • GABRIELE BÜRGLER

    Gastronomin
    AR-Vorsitzende der
    RB Dienten

  • MARIA GFRERER-ZAHRADNIK

    Landwirtin, Angestellte
    AR-Vorsitzende der RB Brücke-Eberstein-Klein St. Paul-Waisenberg,
    Obfrau der Kärntner Saatbau eGen

  • ANNA WRIESNIG

    Bilanzbuchhalterin
    AR-Präsidentin-Stv. der
    RB Eberndorf

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    Gabriele Bürgler über ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Ich habe 20 Jahre bei Raiffeisen gearbeitet, da entwickelt man eine Solidarität. Funktionärin wurde ich, weil man einfach in der Organisation gerne mitarbeitet und gemeinsam etwas erreichen will. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, passende Funktionäre zu finden, gerade Frauen können da eine soziale Kompetenz einbringen.

    Bei uns gibt es in jedem Ort eine Raiffeisenkasse. Dieses Persönliche und dieser persönliche Einsatz der Mitarbeiter – auch im dörflichen Leben – begeistern mich.

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    Maria Gfrerer-Zahradnik über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Ich hatte schon immer ein großes Interesse an den Abläufen, an dem Blick hinter die Kulissen. Außerdem bin ich an der, wenn auch geringen Möglichkeit der Mitgestaltung interessiert.

    Mich fasziniert  die unternehmerische Gesamtentwicklung, die als Basis immer noch einen Kern aus landwirtschaftlichen genossenschaftlichen Strukturen aufweist.

    Wie in so vielen Bereichen ist die zeitliche Einteilung manchmal schwierig, aber machbar. Die Zeiteinteilung funktioniert nur gemeinsam mit der Familie.

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    Anna Wriesnig über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Schon als Kind haben die Menschen, die in einer Bank gearbeitet haben, mein Interesse geweckt. Sie waren immer so korrekt gekleidet und vermittelten mir den Eindruck, besonders clever zu sein. Als Funktionärin habe ich schnell gemerkt, dass sich das Bankgeschäft und die Steuerberatung ideal ergänzen.

    Mich faszinieren die vielen Giebelkreuze, fast in jeder Gemeinde ist eines zu sehen – das zeigt mir, dass wir eine sehr bedeutende Rolle in unserem Land spielen. In der Raiffeisen-Familie kann Gemeinschaft gelebt und erlebt werden und das aufgebaute Vertrauen wird auf Generationen übertragen.

    In der heutigen Zeit lässt sich mit einer vernünftigen Organisation vieles bewerkstelligen. Wichtig ist, wie ernst ich die Sache nehme und wie gerne ich mir Zeit dafür nehme. Von der ersten Minute an hatte ich das Gefühl, zu unserer Bank und der Raiffeisenfamilie zu gehören.

  • EVELIN DAVID

    Kaufm. Angestellte,
    Obmannstv. der RBB Oberwart, AR-Mitglied der RLB Burgenland

  • GABRIELE HAUSER

    Kaufm. Angestellte
    AR-Vorsitzende-Stv. der RB Freistadt Rust
    AR-Mitglied der RLB Burgenland

  • Frau-Weiglmeier

    MARGARETA WEIGLMEIER-FRAUENSCHUH

    Unternehmerin,
    Vorstandsmitglied der RB Köstendorf-Neumarkt-Schleedorf

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    Evelin David über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Ich habe ein grundlegendes Interesse an einer guten gesellschaftlichen Entwicklung. Deswegen war es für mich selbstverständlich, auch bei Raiffeisen Funktionen zu übernehmen – umso mehr, als ich meiner Hausbank seit frühester Jugend an verbunden bin.

    Dass Vertrauen bei Raiffeisen nicht nur ein Schlagwort ist, sondern nach innen und außen gelebt wird, fasziniert mich, genauso die Nähe zum Kunden in den ländlichen Gebieten auf der Basis der genossenschaftlichen Struktur.

    Als leitende Angestellte kann ich mir meine Zeit im Wesentlichen selber einteilen. Außerdem empfinde ich meine Funktionen nicht als Arbeit, sondern als Chance für persönliche Weiterentwicklung und wertvolles Networking.

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    Gabriele Hauser über ihr Engagement bei Raiffeisen:

    Ich habe mich gefreut, als ich vor über zehn Jahren gefragt worden bin, ob ich als Funktionärin in meiner langjährigen Hausbank mitarbeiten will. Vor vier Jahren ist die Funktion in der RLB dazugekommen. Für mich sind das schöne, verantwortungsvolle Aufgaben.

    Die genossenschaftliche Idee, wie sie Friedrich Wilhelm Raiffeisen begründet hat, fasziniert mich. Sie ist bis heute aktuell und konkurrenzfähig, weil bei Raiffeisen die Anliegen der Kunden und Mitglieder im Mittelpunkt stehen.

    Ich bin in diese Aufgaben ,hineingewachsen’. Zwar ist auch der zeitliche Aufwand gewachsen, aber für diese interessante Materie lohnt es sich. Bisher hat zeitlich immer alles geklappt.

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    Margareta Weiglmeier über Ihre Motivation bei Raiffeisen:

    Unsere Raiffeisenbank vor Ort hat mich mein ganzes Leben begleitet. Die Weltspartage – die Malwettbewerbe in der Schule – das erste Konto – die erste Finanzierung. Ich schätze es zu wissen, mit wem ich es zu tun habe.

    Da ein großer Teil aller Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter weiblich sind, finde ich es notwendig, dass dieser Teil gut vertreten wird. Zudem bin ich der Ansicht, dass Frauen aber auch vor allem Mütter einen wesentlichen Beitrag in vielen Bereichen leisten können.

  • BETTINA KASTNER, Koordinatorin

    Abteilungsleiterin
    Leiterin und Koordinatorin des Funktionärinnen-Beirats im ÖRV

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    Bettina Kastner, Koordinatoren und Leiterin des Funktionärinnen-Beirats über Ihre Motivation:

    Die Hälfte der Kunden bei Raiffeisen ist weiblich, fast die Hälfte der Mitglieder bei Raiffeisen ist weiblich! Und auch die Hälfte der Mitarbeiter bei Raiffeisen ist weiblich.

    Dieses Verhältnis wünschen wir uns in Zukunft auch bei den Funktionärinnen und Funktionären, daran arbeite ich in meiner Funktion beim Österreichischen Raiffeisenverband.