Anteil der Funktionärinnen steigt stetig

 

Raiffeisen Oberösterreich baut Anteil der Funktionärinnen weiter aus

Bei der Netzwerkveranstaltung „Zukunft miteinander. Verantwortung übernehmen. Zukunft Frauen“ präsentiere Anita Straßmayr, Vorsitzende des Funktionärinnenbeirates  in Österreich und Oberösterreich ein äußert erfreuliche Bilanz.

Der Anteil der Funktionärinnen bei Raiffeisen Oberösterreich konnte seit Ende 2015 von 16,5 Prozent auf 20,4 Prozent gesteigert werden.

Der Funktionärinnen-Beirat wurde 2014 von Generalanwalt Rothensteiner initiiert, mit dem Ziel den Anteil in den Gremien deutlich zu steigern. Ziel ist es im Jahr 2025 25 Prozent Frauen in den Gremien zu haben. Ich bin mir sicher, dass wir dies bei Raiffeisen Oberösterreich auch schaffen“, zeige sich Anita Straßmayr zuversichtlich. Diversität in den Gremien müsse aber noch viel weiter gehen: „Wir sollten nicht nur Frauen, sondern auch die jüngere Generation berücksichtigen.

Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller, Raiffeisenlandesbank OÖ-Aufsichtsratspräsident Jakob Auer, Anita Straßmayr, Vorsitzende des Funktionärinnenbeirates in OÖ und Österreich, Anneliese Holly-Schiemer, stv. Vorsitzende des Funktionärinnenbeirates in OÖ, Bettina Kastner, Leiterin und Koordinatorin des Funktionärinnenbeirates im Österreichischen Raiffeisenverband, Norman Eichinger, Verbandsdirektor OÖ Raiffeisenverband (RLB OÖ/Strobl)

Jakob Auer, Aufsichtsratspräsident der RLB OÖ, sprach den Frauen Mut zu: „Stellt euer Licht nicht untern den Scheffel. Zeigt auf, was ihr leistet und traut euch, dies auch in einer Gemeinschaft – in einer Genossenschaft – zu tun.“

Verbandsdirektor Norman Eichinger, (Oberösterreichischer Raiffeisenverband) betonte: „Wenn rund 50 Prozent unserer Kunden weiblich sind, dann muss sich das auch in unseren Gremien widerspiegeln. In der letzten Zeit hat sich diesbezüglcih auch vieles getan. Während es im Jahr 2000 in Oberösterreich bei den Revisoren nur eine Frau und keine einzige Funktionärin gab, erhöhte sich der Anteil der Revisorinnen auf aktuell 33 Prozent und der Anteil der Funktionärinnen auf 18 Prozent.

Auch für RLB ÖÖ-Generaldirektor Schaller ist weibliches Engagement besonders wertvoll. „Wir sind der Meinung, dass Frauen noch immer nicht hinreichend in den Gremien vertreten sind. Wir brauchen wesentlich mehr Frauen in Führungspositionen“, so Schaller. „Wir bieten auch Funktionärinnen ein spannendes Umfeld zur Weiterentwicklung und Weiterbildung.“

Bettina Kastner, Leiterin und Koordinatorin des Funktionärinnenbeirats im ÖRV präsentierte als Gastrednerin die Schwerpunkte. „Basis des Funktionärinnenbeirates des ÖRV ist insbesondere auch die Vielfältigkeit, wie man alleine an den unterschiedlichen Berufen der Gremiumsmitglieder sehen kann“, so Kastner. Entscheidend für eine erfolgreiche Entwicklung eines Unternehmens sind gemischte Teams. 2019 wird der Funktionärinnenbeirat ein großes Thema angehen: Überzeugungsarbeit bei den Raiffeisenbanken zu leisten, die noch keine Funktionärinnen haben.