„Ein gelungenes Werk“

„Ein gelungenes Werk“

Die RBR Freistadt eröffnet ein neues Kompetenzzentrum und feiert 40 Jahre Raiffeisen in Freistadt.

Von Alexander Blach

1978 startete im oberösterreichischen Freistadt die Raiffeisen-Zeit. Was als Zweigstelle der Linzer Raiffeisen-Zentralkasse begann, hat im Laufe der Zeit „einen Erfolgsgipfel nach dem anderen erklommen“, wie Geschäftsleiter Walter Mayr betont. Nach der Umwandlung in eine eigene Genossenschaft folgte 1992 die erste Verschmelzung zur Raiffeisenbank Freistadt und Umgebung. Von 1994 auf 1995 wurde das Geschäftsgebäude in der Linzer Straße gebaut. 2006 schloss man sich zur Raiffeisenbank Region Freistadt zusammen. 2012 setzte man mit der Eröffnung des Raiffeisenhauses am Freistädter Hauptplatz ein starkes Zeichen für die Innenstadt. Heute, sechs Jahre später, eröffnet die RBR Freistadt das neue Kompetenzzentrum in der Linzer Straße. „Wie ich meine, ein besonders gut gelungenes Werk“, so Mayr.
Nach einer einjährigen Bauzeit erstrahlt die Hauptanstalt nun in neuem Glanz. „Ziel war es, die Funktionalität der Bankstelle als Ganzes zu verbessern“, erklärt Bankstellen­direktor Hubert Pröll. Alle Räumlichkeiten für den Bankbetrieb befinden sich nun auf einer Ebene. Moderne Beratungszonen mit angenehmer und diskreter Atmosphäre wurden geschaffen. „Es ist nicht nur ein modernes Bankgebäude, das alle Stücke spielt, sondern soll auch eine Wohlfühlatmosphäre vermitteln“, so Aufsichtsratsvorsitzender Johann Hahn.
Mit der Integration der Bankstelle am Hauptplatz in das Kompetenzzentrum sind jetzt alle Mitarbeiter an einem gemeinsamen Platz. „Diese Vereinfachung wollen wir in erster Linie zum Wohle unserer Kunden nutzen und wird sich in der Beratungsqualität widerspiegeln“, verspricht Bankstellendirektor Pröll.
Ein Großteil des Stromverbrauchs des Kompetenzzentrums wird künftig über eine 200 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage produziert und über Ladestationen auch für die E-Mobilität zur Verfügung gestellt.
Über dem Parkdeck hinter dem Gebäude wurde das sogenannte Raiffeisen Forum Freistadt in nachhaltiger Holzbauweise mit heimischem Bauholz zugebaut – ein Ort der Begegnung, der für Veranstaltungen Schulungen, Sitzungen und dergleichen genutzt werden soll. Mit insgesamt 5 Millionen Euro sei der Um- und Zubau die bisher größte Raiffeisen-Investition in der Region Freistadt.
„Mit dem Kompetenzzentrum haben wir eine solide, starke und perfekte Basis für die Herausforderungen der Zukunft geschaffen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Kompetenz­zentrum und den zehn Bankstellen in Zukunft noch viele Erfolgsgipfel erklimmen werden“, freut sich Geschäftsleiter Mayr.

Offizielle Eröffnung durch Johann Hahn, Walter Mayr, Norman Eichinger, Elisabeth Paruta-Teufer, Heinrich Schaller, Ortsobfrau Gertraud Gossenreiter und Hubert Pröll (c) Fotografie Strobl (2)

Ein Erfolgsmodell
Zur großen Jubiläums- und Eröffnungsfeier fanden sich neben den mehr als 500 Gästen auch besondere Gratulanten ein. Elisabeth Paruta-Teufer, Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Freistadt, bedankte sich für das Vertrauen in den Standort. Die Raiffeisenbank sei tief verwurzelt und ein wichtiger und verlässlicher Partner der Freistädter. „Ihr gestaltet das Lebensumfeld in Freistadt entscheidend mit, ihr fördert gute Ideen und Innovationen in der Region. Ich freue mich auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit“, so die Bürgermeisterin in ihren Grußworten.
Auch Norman Eichinger, Geschäftsführer des Raiffeisenverbandes OÖ, gratulierte „der Raiffeisenfamilie in Freistadt für diesen Impuls in der Region, weil damit das Image von Raiffeisen noch weiter verbessert wird“.
Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, bezeichnete die RBR Freistadt als Erfolgsmodell. Aber: „Ihr müsst weiterwachsen, das ist wichtig für jede Organisation. Bleibt man stehen, fehlt die Motivation, die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und das Fundament seine Kunden dementsprechend zu unterstützen.“

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