ÖRV-Pangl zu EU-Vergaberichtlinie

OTS0179 5 WI 0171 RAV0001 Mi, 02.Dez 2015
Agrar / Industrie / Gastronomie / Nahrungsmittelindustrie / Wirtschaft und Finanzen

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ÖRV-Pangl für höhere Standards bei öffentlicher Beschaffung

„Wenn der Staat als Einkäufer aber nur das Billigste will, ist das zum Nachteil der Konsumenten und der heimischen Produzenten“

Wien (OTS) – Derzeit wird im Parlament die Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie verhandelt. Vertreter der Landwirtschaft wollen dabei für den Lebensmitteleinkauf in öffentlichen Einrichtungen das Bestbieter- anstelle des Billigstbieterprinzips verankern.

Damit soll sichergestellt werden, dass auch für öffentliche Großküchen die hohen österreichischen Lebensmittel-Standards gelten. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Österreich werden täglich mehr als zwei Millionen Portionen Essen in Regierungsgebäuden, Krankenhäusern, Schulen und Pflegeheimen ausgegeben.

Unterstützung kommt nun vom Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV), Andreas Pangl: „Unsere heimischen Lebensmittel erfüllen hohe Standards. Doch Qualität hat ihren Preis. Wenn der Staat als Einkäufer aber nur das Billigste will, ist das zum Nachteil der Konsumenten und der heimischen Produzenten“, beklagt Pangl. „Auch in der öffentlichen Beschaffung müssen daher die hohen österreichischen Standards verpflichtend vorgeschrieben werden – zum Wohle der Konsumenten und der heimischen Produzenten“, fordert Pangl.

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Mag. Edith Unger
Österr. Raiffeisenverband
Tel.: (01) 90664-2580

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