Raiffeisen Burgenland punktet mit Professionalität

Raiffeisen Burgenland punktet mit Professionalität

Die Marktführerschaft konnte 2017 weiter ausgebaut werden.

Die Raiffeisenbankengruppe Burgenland hat im Geschäftsjahr 2017 erneut ein solides Ergebnis erzielt. Trotz anhaltend niedriger Zinskurve auf den internationalen Finanz- und Kapitalmärkten und weiter zunehmender und komplexerer Regularien haben die Raiffeisenlandesbank Burgenland und die burgenländischen Raiffeisen­banken an ihrer Strategie festgehalten und sich auf das Kundengeschäft konzentriert. Damit sei es gelungen, die Marktführerschaft bei burgenländischen Bankkunden weiter auszubauen.
Insgesamt 213.000 Kunden vertrauen derzeit auf das Service von Raiffeisen Burgenland. „Diesem Vertrauensvorschuss begegnet die Raiffeisenbankengruppe Burgenland mit höchster Professionalität in ihren Bankstellen und zunehmend auch im digitalen Umfeld“, so Generaldirektor Rudolf Könighofer bei der Präsentation der Bilanz im Rahmen der Generalversammlung. Der Grundstein dafür liege in den Raiffeisen-Kernwerten Kundennähe, Vertrauen und Sicherheit gepaart mit höchster Professionalität in der Beratung.
Die Raiffeisenbankengruppe Burgenland erreichte im Jahr 2017 eine Bilanzsumme von 7,22 Milliarden Euro, das entspricht einer Steigerung von 260 Millionen Euro. Trotz des niedrigen Zinsniveaus ist es gelungen, die Kundeneinlagen um 260 Millionen Euro oder 6,1 Prozent auf 4,51 Milliarden Euro zu steigern. Die Ausleihungen erhöhten sich um 210 Millionen Euro auf 3,05 Milliarden Euro. Das von den Kunden der Raiffeisenbankengruppe Burgenland anvertraute „Money under Management“ konnte um 5 Prozent auf 9,98 Milliarden Euro gesteigert werden.

Franz-Stefan Hautzinger, GD Rudolf Könighofer, Generalanwalt Walter Rothensteiner, Eveline David, Präs. Erwin Tinhof, Adalbert Renner (c) RLB Burgenland

Die 22 selbstständigen Raiffeisenbanken und die Raiffeisenlandesbank Burgenland als Spitzeninstitut auf Landesebene bilden das finanzielle Rückgrat der Raiffeisen-Organisation im Burgenland mit insgesamt 99 Genossenschaften aus den Bereichen Bank, Ware und Verwertung.
Bei der Raiffeisenlandesbank Burgenland ist die Bilanzsumme per Ende Dezember 2017 um 2,3 Prozent auf 3,38 Milliarden Euro gestiegen. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 6,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. „Die oft beklagte Kreditklemme gibt es bei Raiffeisen nicht“, unterstrich Könighofer in diesem Zusammenhang. Die Kundeneinlagen nahmen um 8,6 Prozent auf 1,013 Milliarden Euro zu. Der Nettozinsertrag ist von 28,0 auf 25,1 Millionen Euro gesunken. Die Provisionserträge erhöhten sich um 0,9 Millionen auf 18,5 Millionen Euro.
Im Geschäftsjahr 2017 verringerte sich das Betriebsergebnis der RLB Burgenland von 16,6 auf 15,1 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,3 Millionen Euro auf 23,1 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2017 konnte ein Jahresgewinn in Höhe von 4,0 Millionen Euro erwirtschaftet werden.
Die Eigenmittel der Raiffeisenlandesbank Burgenland zum Stichtag 31. Dezember 2017 betragen 392,9 Millionen Euro und erhöhten sich damit um 23,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Die Raiffeisenlandesbank Burgenland verfügt mit einer Überdeckung von 269,5 Millionen Euro gemäß den gesetzlichen Eigenmittelerfordernissen über einen beruhigenden Risikopolster und ausreichend Spielraum für künftiges Wachstum“, resümierte der Generaldirektor. red

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