1980–1990

1980–1990: Weg nach Europa

geschichte_1980_text1Die Raiffeisen-Bankengruppe setzt nicht nur in Werbung und Sponsoring auf modernste Methoden, sondern auch auf neueste Technik. Einer der ersten Bankomaten in Österreich wird 1980 im Raiffeisenhaus Wien installiert.

1984 werden bereits erste Gespräche über die Möglichkeit von Home Banking geführt, als Basis wird das BTX-System der Post in Betracht gezogen.

1985 erschüttert der Weinskandal Österreich. Der Export bricht zusammen. Die Winzergenossenschaften sind zwar nicht involviert, leiden aber unter dem Vertrauensverlust in die gesamte österreichische Weinwirtschaft.
Raiffeisen unterstützt das Konzept der vom damaligen Landwirtschaftsminister und späteren Vizekanzler Josef Riegler entwickelten Ökosozialen Agrarpolitik als Chance für Österreichs Landwirtschaft, gegen die großen Agrarnationen zu bestehen.
Raiffeisen spricht sich für einen EU-Beitritt Österreichs aus und fordert, die notwendigen Anpassungen so schnell wie möglich in Angriff zu nehmen.

geschichte_1980_text21988 wird mit der Neustrukturierung der österreichischen Zuckerwirtschaft begonnen. Ziel ist die Europareife dieser Wirtschaftssparte. Ergebnis dieser Bemühungen ist die AGRANA. Dieses Unternehmen wird im Jahr 1989 durch eine gegenseitige Beteiligung mit der deutschen Südzucker für die Zukunft abgesichert und beginnt mit dem Aufbau der Zucker- und Stärkewirtschaft in Zentral- und Osteuropa.
Ab Ende 1988 engagiert sich Raiffeisen verstärkt auf dem Sektor Umweltschutz.

1989 reicht Österreich sein Aufnahmeansuchen in die EU ein.
 Die Molkereien beginnen mit intensiven Bemühungen um eine Strukturreform, um beim EU-Beitritt gegen die Konkurrenz bestehen zu können.