Generalsekretäre

Generalsekretäre

Der Generalsekretär leitet das Verbandsbüro, koordiniert die laufende Arbeit des Österreichischen Raiffeisenverbandes und vertritt diesen im täglichen Geschäft auch nach außen. Der Generalsekretär wird vom Vorstand bestellt.

  • seit 1.10.2014

    Dr. Andreas Pangl

    Jurist
    Geboren am 25. 11. 1959 in Wien

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, 1985 bis 1990 Mitarbeiter im niederösterreichischen Raiffeisen-Revisionsverband. 1990 Wechsel in den Österreichischen Raiffeisenverband und dort für Personalwesen und Genossenschaftsfragen zuständig. Von 1999 bis 2014 Geschäftsführer des Fachverbandes der Raiffeisenbanken (Interessenvertretung der Raiffeisen-Bankengruppe). Ab 1999 Mitglied im Präsidium der Vereinigung der Europäischen Genossenschaftsbanken. Seit 2015 Mitglied im Präsidium der Vereinigung der europäischen Agrar-Genossenschaften.

  • ferdinand_maier_aktuell

  • 1.9.1994 – 30.9.2014

    Dr. Ferdinand Maier

    Betriebswirt, Politiker
    Geboren am 17. 9. 1951

Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien; Dr. rer. soc. oec. 1978.
Leitende Funktionen in der Vereinigung Österreichischer Industrieller (1976–1979), in der Raiffeisen-Zentralkasse Niederösterreich-Wien (1979–1980) sowie Prokurist in der Brucker und Tullner Zuckerfabrik.
1993–1994 Vorstandsmitglied der Leipnik-Lundenburger Industrie AG.
Politische Funktionen: 1983–1996 Mitglied des Wiener Gemeinderates, 1983–1989 Landesparteisekretär der Wiener ÖVP, 1991–1993 Generalsekretär der ÖVP. ÖVP-Mitglied des Bundesrates von 2. März 1999 bis 19. Dezember 2002; ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat 20. Dezember 2002 bis 15. Mai 2012 (Verkehrs- und Infrastruktursprecher). Seit Juni 2012 Mitglied im Europäischen Wirtschafts-und Sozialausschuss.

  • Erwin_Fischer

  • 21.6.1990 – 18.7.1994

    KR Dr. Erwin Fischer

    Genossenschaftsfachmann, Jurist
    Geboren 17.3.1941 in St. Pölten

Nach Promotion an der Universität Wien 1969–1976 Revisor. Ab 1976 im Österreichischen Raiffeisenverband, Leiter der Abteilung für Arbeits- und Sozialrecht. 1990–1994 Generalsekretär des Raiffeisenverbandes, ab 1994 Generalsekretär des Fachverbandes der Kreditgenossenschaften nach dem System Raiffeisen. Beeinflusste maßgeblich die Vorbereitungen der Raiffeisenorganisation für die Mitgliedschaft bei der EU. Seit 1987 Lehrauftrag Universität für Bodenkultur als Universitätslektor für Genossenschaftskunde, 1995 Honorar-Professor.

  • kleiss

  • 1.5.1976 – 21.6.1990

    KR: Dr. Herbert Kleiß

    Genossenschaftsfachmann, Jurist
    Geboren 3.8.1930 in St. Pölten
    Gestorben 29.10.2000 in St. Pölten

Nach seinem Eintritt in den Allgemeinen Verband 1955 baute Kleiß zunächst die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit auf und aus. 1962 Generalsekretär-Stellvertreter, 1976 Generalsekretär. Kleiß strukturierte den ÖRV neu und schuf die Arbeitskreise, stärkte den Verbund und war mit legistischen Fragen (Gewerbeordnung 1973, Genossenschaftsgesetznovelle 1974, Kreditwesengesetz 1979, Kartellgesetz 1988 und 1993, Bankwesengesetz 1993) befasst. Weitere Schwerpunkte Interessenvertretung im Waren- und Verwertungsbereich. Vielfach international in wesentlichen Positionen tätig, so Vorstandsmitglied in der Internationalen Raiffeisenunion seit 1981, Ehrenmitglied des IRU-Vorstandes, Vizepräsident 1988–1995, Mitglied des COGECA-Präsidiums. Vizepräsident der genossenschaftlichen Kommission der CEA 1976–1994. Ab 1994 Ehrengeneralanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes.

  • reinthaler

  • 1.11.1958 – 30.4.1976

    KR Dr. Franz Reinthaler

    Genossenschaftsmann, Jurist
    Geboren 23.1.1913 in St. Martin/Mühlkreis
    Gestorben 25.3.1990 in Eichgraben

Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in der Anwaltschaft der land- und forstwirtschaftlichen Genossenschaften Oberösterreichs tätig, wechselte er 1948 in den Allgemeinen Verband. Unter Reinthaler wurde der Raiffeisenverband zu einer Drehscheibe der genossenschaftlichen Information und des nationalen und internationalen Erfahrungsaustausches, besondere Anliegen waren ihm die Revision und der Bildungsbereich.

  • leopold_schirer

  • 1.7.1934 – 31.12.1938
    9.7.1945 – 31.10.1958

    KR Dr. Leopold Schirer

    Genossenschaftsfachmann, Jurist
    Geboren 19.7.1891 in Wien
    Gestorben 30.1.1973 in Wien

Nach kurzer Tätigkeit in der Industrie und an der Wiener Börse Revisor in der niederösterreichischen Landes-Landwirtschaftskammer, ab 1930 als Prokurist im burgenländischen Landesverband beschäftigt. Ab 1.7.1934 Sekretariatsleiter des Allgemeinen Verbandes, ab 1938 im Donauländischen Raiffeisenverband, Verbindungsmann zum Reichsverband deutscher Genossenschaften in Sachen Genossenschaftsrecht. Ab 1945 am Wiederaufbau des österreichischen Genossenschaftswesens maßgeblich beteiligt.

  • 1.1.1924 – 30.6.1934

    Dr. Walter Lekusch

    Genossenschaftsfachmann, Jurist
    Geboren 27.2.1898 in Wien
    Gestorben 9.1.1957 in Wien

Nach Neugründung des Allgemeinen Verbandes führte er ab 1924 das Sekretariat neben seiner Funktion als Revisor ein. 1934 wurde er von Dipl. Ing. Dr. Ludwig Strobl als Präsidialsekretär in die Großeinkaufsgesellschaft österreichischer Konsumvereine berufen, von 1939–1946 war er im Kriegsdienst und in Gefangenschaft, 1947 zunächst Revisor bei einer Treuhandfirma, dann Leiter der Abteilung für Kontrolle der ausländischen Hilfslieferungen im Bundeskanzleramt.

  • 10.12.1920 – 26.3.1923

    Dr. Rudolf Winter

    Genossenschafts- und Agrarfachmann, Jurist
    Geboren 24.4.1878 in Wien
    Gestorben 8.6.1934 in Pontebba

Als Jurist war er Beamter im Ackerbauministerium, zuständig für die Zentralstelle zur Wahrung land- und forstwirtschaftlicher Interessen, nach Quittierung des Staatsdienstes 1920–1923 Geschäftsführer der Agroterra. Erarbeitete gemeinsam mit Matthäus Bauchinger 1922 die Satzung für die Wiedererrichtung des Allgemeinen Verbandes. 1922–1924 Kammeramtsdirektor der niederösterreichischen Landes-Landwirtschaftskammer, 1923–1934 Generalsekretär der Präsidentenkonferenz der landwirtschaftlichen Hauptkörperschaften.

  • 1.5.1914 – 1.12.1919

    Univ.-Doz. Dr. Otto Neudörfer

    Genossenschaftsfachmann und Universitätsprofessor
    Geboren 7.11.1875 in Wien
    Gestorben 29.4.1932 in Wien

Der Jurist Neudörfer wurde 1903 Sekretär im Verband der auf Selbsthilfe beruhenden deutschen Erwerbs-und Wirtschaftsgenossenschaften. 1908 wechselte er in den Allgemeinen Verband. Bei Auflösung des Allgemeinen Verbandes im Jahr 1919 führte er die schwierige Vermögensübertragung durch. Ab 1920 bekleidete er das Amt des Anwalts des Allgemeinen Verbandes deutscher Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften in Österreich. Seit 1923 Professor an der Hochschule für Bodenkultur.

  • 1.1.1906 – 6.4.1914

    Dir. Hermann Brunner

  • 1.7.1904 – 31.12.1905

    Dr. Leo Bachmayer

  • 1.11.1900 – 30.06.1904

    Dir. Stefan Richter